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Auf dem BA 1100 (im Bild das größere Modell BA 1500) von Kunzmann demonstrieren die Partnerunternehmen eine Fräs-Gesamtlösung: mit Werkzeugen von Gühring, Spannzangen von Fahrion und Maschinenschraubstöcken von Kohn (Bild: Kunzmann Maschinenbau GmbH)
01.03.2018
Fräs-Workshop zu Werkzeugen und Prozessoptimierung in Remchingen

Unter dem Motto „Effizientes Zerspanen – moderne Bearbeitungsstrategien für eine höhere Wirtschaftlichkeit“ veranstalten die Partner Fahrion, Gühring, Kohn und Kunzmann am 11. und 12. April zwei Fräs-Workshops. Gastgeber ist der Maschinenhersteller Kunzmann, an dessen Firmensitz im baden-württembergischen Remchingen-Nöttingen die Technologietage stattfinden. Das Programm ist an beiden Tagen gleich. Jeweils von 13.30-18.00 Uhr erwarten die Besucher Fachvorträge und eine Praxisvorführung zu aktuellen Trends in der Zerspanung rund um die Themen Fräswerkzeuge und Prozessoptimierung. Die Experten vermitteln Wissen über die Auswahl und den Einsatz der richtigen Bearbeitungszentren, Fräsmethoden, Hochleistungs-Spannfutter und Aufspannstrategien für eine effiziente Zerspanung. Wie diese praktisch aussehen kann, wird danach am Beispiel eines komplexen Werkstücks mit Hilfe einer Gesamtlösung aus Komponenten der vier Spezialisten demonstriert. Anmeldungen nimmt das Gühring-Sekretariat bis zum 28. März unter der E-Mail-Adresse Ulrike.Friedel@Guehring.de entgegen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Weitere Informationen finden sich online unter http://kunzmann-fraesmaschinen.de.

Vierfache Kompetenz für die optimale Fräslösung aus einer Hand

In ihren Fachbeiträgen vertiefen die Zerspanungsexperten der vier Unternehmen ihren Part an der Gesamtlösung und arbeiten den Mehrwert heraus, der durch die Kombination der passgenau aufeinander abgestimmten Technologien entsteht. Vertriebsleiter Martin Vetter von Kunzmann stellt aus dem Programm manueller und CNC-gesteuerter Fräsmaschinen das neue kompakte Bearbeitungszentrum BA 1100 für die Einzelteil- und Lohnserienfertigung vor. Hierauf entsteht später im Praxisteil mithilfe von Gühring-Werkzeugen, Spannfutter von Fahrion und einer Aufspannung von Kohn ein komplexes Fräselement. Bearbeitet wird das Unterteil eines Kohn-Zentrierspannstocks, der in zwei Aufspannungen gefertigt und mit diversen Bohrungen, Nuten für einen Robotergreifer und einer Schieberführung versehen wird. Im zweiten Vortrag zeigen die Produktmanager Rolf Ehrler und Markus Eissler vom Werkzeugspezialisten Gühring Bearbeitungsstrategien für das wirtschaftliche Zerspanen beim Hochleistungsfräsen, Trochoidalfräsen, Zirkulargewindefräsen, Hochgeschwindigkeitsbohren und -reiben. Außerdem zeigen sie Optimierungschancen auf, die sich durch den Einsatz von Hochleistungswerkzeugen und hierauf abgestimmten Softwareprogrammen wie die Programmiersoftware für Gewindefräser & Bohrgewindefräser „CNC Gühro Threadmill“ ergeben. Thomas Eßwein, Vertriebsleiter beim Spezialisten von Präzisions-Spannzangen und Spannfuttern Fahrion, beschreibt die beim Fräsprozess eingesetzten Hochleistungsfutter. Außerdem erläutert er die Entwicklung von Spannzangen und Spannfuttern hin zu leistungsfähigen Spannsystemen für die moderne Fräsbearbeitung. Den abschließenden Vortrag vor dem Praxisteil hält Konstrukteur Robin Wörner von Kohn Spannwerkzeuge, dem Spezialisten für mechanische und hydraulische Spannsysteme. Kohn komplettiert mit einer typischen Spannvorrichtung die Gesamtlösung der vier Anbieter. In seinem Vortrag erläutert Wörner technische Details der beiden Aufspannungen, in denen das Unterteil eines Zentrierspannstocks von Kohn gefräst werden.

 

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