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22.02.2018
Zur K 2019 zeigt die Messe Düsseldorf ihr neues Gesicht

Die Arbeiten zu einem der ambitioniertesten Bauprojekte in der Geschichte der Messe Düsseldorf gehen voran: Bis zum Sommer 2019 baut das Unternehmen eine neue multifunktionale Halle mit Konferenzräumen und einen komplett verglasten neuen Eingang Süd mit einem transluzenten beleuchteten Vordach und angeschlossener Tiefgarage. Im Süden des Düsseldorfer Messegeländes entsteht dadurch eine der modernsten Messe- und Eventlocations, die sowohl architektonisch als auch funktional höchste Standards erfüllt. Das Investitionsvolumen für diesen südlichen Bereich beträgt 140 Millionen Euro. Vom 16. bis 23. Oktober 2019 wird die K, die weltweit bedeutendste Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie, erneut das gesamte Düsseldorfer Messegelände füllen und die neue Halle 1 ebenso wie den neuen Eingangsbereich nutzen.

„Mit dem Bau gehen wir einen wichtigen Schritt zur vollständigen Modernisierung und Erneuerung unseres Geländes. So passen wir es weiter der Nachfrage und den Anforderungen unserer Kunden an und erhöhen den Servicefaktor noch einmal“, freut sich Werner Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. „Und das alles geschieht wie immer ohne Subventionen.“

Eine der modernsten Messe- und Eventlocations entsteht

Helmut Oberholz, Geschäftsführender Gesellschafter des beauftragten Büros slapa oberholz pszczulny architekten, zeigt sich stolz, nach der Norderweiterung der Messe im Jahr 2004 mit der Neuen Messe Süd beauftragt worden zu sein: „Kernelement unseres Entwurfs ist ein überdimensionales, 7.800 m2 großes und etwa 20 Meter hohes Vordach aus transluzentem Glasfasergewebe, das den neuen Eingang markiert. Wir freuen uns sehr, die einmalige städtebauliche Situation zwischen Rhein und Nordpark prägen und der Messe eine weithin sichtbare, der Stadt zugewandte Adresse verleihen zu können.“

Das imposante Vordach heißt Messe- und Kongressbesucher willkommen und vereint gleichzeitig Taxivorfahrten, Haltestellen für den öffentlichen Personennahverkehr und den Eingang zur Tiefgarage unter sich. Von hier gelangt der Messebesucher über das Eingangsportal in das 16,5 Meter hohe Foyer, das sich über eine komplett verglaste Front von 82 Metern Länge zum Vorplatz hin öffnet und auch flexibel als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Ein spannungsvolles Raumgefüge entsteht durch die auskragenden, verglasten Konferenzsäle, die aus dem ersten Obergeschoss in die atriumartige Eingangshalle hineinragen. Zudem finden hier auf mehr als 2.000 Quadratmetern Fläche die notwendigen Services wie Kassen oder Garderoben Platz.

Vom Eingang Süd geht es auf direktem Wege in die neue Halle 1. Mit 158 Metern Länge, 77 Metern Breite und mehr als 12.000 Quadratmetern stützenloser Fläche entspricht sie in etwa den Hallen 8 a und b und bietet rund 550 Quadratmeter mehr Platz als die beiden alten Hallen 1 und 2. Technisch und mit ihren flexiblen Nutzungsmöglichkeiten wird die neue Halle höchsten Ansprüchen von Ausstellern und Besuchern gerecht und entspricht den hohen Standards des gesamten Messegeländes. Im ersten Obergeschoss der Halle befindet sich der neue Konferenzbereich mit sechs Sälen, die unterschiedlichen Nutzungsbedingungen entsprechend flexibel aufgeteilt und in ihrer Größe angepasst werden können. Eine transparente Brücke verbindet das erste Obergeschoss mit dem bestehenden Kongresszentrum.

„Aufträge dieser Größenordnung, bei denen in den Hochphasen des Innenausbaus bis zu 500 Arbeiter gleichzeitig auf der Baustelle sein werden, sind für uns nicht selten, wenn auch immer wieder eine Herausforderung“, erklärte Thomas Kleine-Kalmer, Prokurist und Bereichsleitung Großprojekte des Generalunternehmers, der Osnabrücker Köster GmbH, anlässlich des Spatenstichs. „Wir freuen uns, diesen für das Stadtbild Düsseldorfs so wichtigen Auftrag erhalten zu haben und an der Zukunft der Messe Düsseldorf mitzubauen.“

Messe Düsseldorf 2030: Strategie für die Zukunft

Flexible Nutzungsmöglichkeiten und angeschlossene Kongressfaszilitäten gehören neben energieeffizienter Gebäudetechnik zu den wichtigsten Anforderungen an zeitgemäße, zukunftsfähige Messegelände. Die Messe Düsseldorf hat frühzeitig auf diese Entwicklungen reagiert und neben der internationalen Strategie ‚Messe Düsseldorf 2030‘, die den Ausbau des globalen Portfolios und die Stärkung des internationalen Vertriebs in den Fokus des unternehmerischen Handelns stellt, auch einen Masterplan zur Modernisierung des Messegeländes entwickelt. Mit dem Neubau der Hallen 6 und 7 im Jahr 2000 wurde dieser Masterplan gestartet, bis zum Herbst 2016 waren bereits 11 der 19 Hallen neu errichtet oder komplett renoviert. „Kundenorientierung und Service verstehen wir traditionell in einem umfassenden Sinne“, betont Werner Dornscheidt. Das Konzept ‚Messe Düsseldorf 2030‘ umfasst deshalb gleichwertig Gelände- und Portfolioentwicklung, Hard- und Software der Messemacher.“ 

 

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